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Knappschafts-Krankenhaus

Die Grundsteinlegung für das Knappschafts-Krankenhaus erfolgte 1924 am Deimelsberg in Steele. Träger des Hauses war die Bundesknappschaft, die älteste Sozialversicherung Deutschlands. 1927 nahmen die Klinik für Innere Krankheiten mit Heilstättencharakter und die Klinik für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe ihre Arbeit auf. Ein Viertel der Betten entfiel auf die Gynäkologie und drei Viertel auf die damals größte internistische Abteilung Deutschlands, deren Schwerpunkt auf der Heilung von Lungenerkrankungen - insbesondere der bergbauspezifischen Tbc und Silikose - lag. Davon zeugen noch heute die großen Liegeterrassen auf der Südseite des Hauses.

Den damals eingeschlagenen Weg behielt das Knappschafts-Krankenhaus bis heute bei. So konnte 1981 die Klinik für Pneumologie und Allergologie eröffnet werden, die zuletzt 1998 durch Umbau noch einmal erweitert wurde. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe wurde seit Ende der 50-er Jahre regelmäßig umgebaut und modernisiert. Seit 1999 haben die regelmäßigen Renovierungsmaßnahmen das Ziel, die besondere Auszeichnung dieser Abteilung, die familiäre, schöne und wohnliche Athmosphäre  zu optimieren.

Das dritte Standbein des Knappschafts-Krankenhauses, die Klinik für Geriatrie, wurde 1990 eröffnet. Auch hier erfolgten im Laufe der Jahre bauliche Optimierungen und konzeptionelle Erweiterungen. Zuletzt konnte in 2007 eine so moderne wie atmosphärisch ansprechende Tagesklinik eröffnet werden.

Am 1. Juli 1999 nahm die Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin als vierter Schwerpunkt die Patientenversorgung im Knappschafts-Krankenhaus auf. Der parallel begonnene Neubau für diese Klinik sowie das Bewegungsbad auf dem Gelände des Hauses wurden im Juli 2001 eingeweiht. Noch im selben Monat erfolgte die Grundsteinlegung für das Erich Rothenfußer Haus, das ein Institut für Naturheilkunde und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Traditionelle Indische Medizin (TIM) beherbergt.

Von den zahlreichen Umbauten und Modernisierungen des Hauses profitierten in den vergangenen Jahren nicht zuletzt auch die Abteilung für Physiotherapie und physikalische Therapie, die Intensivabteilung, die Nuklearmedizin, die Zentralapotheke und der gesamte Bettentrakt.

Das ehemalige Schwesternwohnheim teilen sich heute die e-log Einkaufs- und Logistik GmbH, die Karl und Veronica Carstens-Stiftung sowie das Hebammenzentrum am Knappschafts-Krankenhaus.