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Evang. Huyssens-Stiftung

Am 1. Januar 1995 schlossen sich das Krankenhaus Evangelische Huyssens-Stiftung und das Knappschafts-Krankenhaus zu den Kliniken Essen-Mitte Evang. Huyssens-Stiftung / Knappschaft GmbH zusammen. Beide Häuser konnten zu diesem Zeitpunkt bereits auf eine traditionsreiche Geschichte zurückblicken:

1852 unterzeichnete der ehemalige Bürgermeister der Stadt Essen (1813 - 1818) Heinrich Arnold Huyssen eine Schenkungsurkunde, in der er der evangelischen Gemeinde Gelände und Geld für den Bau eines Krankenhauses stiftete. Das erste evangelische Krankenhaus der Stadt, das früher an der jetzigen Huyssenallee am Kettwiger Tor lag und für das 1853 der Grundstein gelegt wurde, ging nach der Fertigstellung in den Besitz der evangelischen Gemeinde über. Bei seiner feierlichen Einweihung im Oktober 1854 bot das Krankenhaus die Versorgung von 30 Erwachsenen und sechs Kindern. Von Anfang an sicherte der soziale Geist renommierter Essener Unternehmer und Unternehmen zu einem großen Teil die Beschaffung von Inventar und medizinischen Geräten für das Haus und die Finanzierung notwendiger Baumaßnahmen. Diese Tradition lebt bis heute im Verein der Freunde und Förderer des evangelischen Krankenhauses Huyssens-Stiftung fort.

Trotz der großen Erweiterungsmaßnahmen 1864 / 1891 und vieler kleiner An- und Umbauten reichte die Kapazität des Hauses bald nicht mehr aus. So wurde 1934 der Grundstein für einen Neubau am Stadtrand von Essen gelegt. An der Henricistraße entstand nach den Plänen der Architekten Carl Conradi und Paul Dietzsch ein Krankenhaus im Bauhausstil der 30-er Jahre, das den modernsten Standards entsprach. 1936 konnten die damals elf Fachabteilungen einziehen, 475 Betten standen ihnen zur Verfügung. 1975 wurde die Huyssens-Stiftung in eine freigemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Die notwendige Sanierung des Nord- und Ostflügels erfolgte 1987-1992. In den 90-er Jahren wurden ferner die drei Neubauten Akut-Station der Psychiatrie, Liegendanfahrt und Klinikrestaurant ausgeführt. Der Eingangsbereich bekam 1995 ein großzügiges, freundliches Gesicht. Die zentrale Notaufnahme wurde schließlich 1997 angebaut. Das ehemalige Schwesternwohnheim beherbergt heute das ATZ Ambulantes Tumorzentrum Essen und eine große Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedzin.

Im Jahr 2000 wurde der neue Untersuchungs- und Behandlungstrakt I fertiggestellt. Die Abteilung für Interventionelle Radiologie , die Ambulanz der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie 4 auf das Modernste ausgestattete Operationssäle befinden sich hier.

Im Jahr 2008 wurde die Baumaßnahme Untersuchungs- und Behandlungstrakt II abgeschlossen. Im Untergeschoss wurde eine neue, den modernsten Ansprüchen gerecht werdende Intensivstation eingerichtet, das Erdgeschoss beherbergt vorübergehend das Klinikrestaurant und in der 1. Etage des Anbaus konnten 5 weitere Operationssäle eröffnet werden.