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Spatenstich für moderne Klinik-Vollwertküche

11.01.2017

Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm zum Baubeginn den Spaten in die Hand und begrüßte die Investition der Kliniken Essen-Mitte von rund 9 Millionen Euro.



Auf über 4000 Quadratmetern geht ab Juli 2017 die neue Zentral-Küche mit rund 60 Mitarbeitenden in Essen in Betrieb. Bis zu 1500 Gerichte am Tag werden dann gekocht. Anstelle aufgewärmter Tiefkühlkost werden die Kliniken Essen-Mitte und das Evangelische Krankenhaus Essen-Werden mit frischen regionalen, saisonalen und vollwertigen Speisen beliefert. Am vergangenen Freitag kamen Vertreter der Stadt, Evangelischen Kirche und der Kliniken zum Spatenstich zusammen.



"Unser hoher Anspruch äußert sich auch in der qualitativ hochwertigen Verpflegung unserer Patienten und Mitarbeitenden. Es wird noch mehr vollwertige und mediterrane Gerichte geben", erläutert Horst Defren, Geschäftsführer der Kliniken Essen-Mitte. "Der Standort ist so gewählt, dass auch unsere Mitarbeitenden ihn gut erreichen können und der Arbeitsplatz für sie sicher ist." Das weiß auch Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen zu schätzen: "Der Erhalt der Arbeitsplätze und die Wahl des Stadtteils ist ein Gewinn für Essen." Superintendentin Marion Greve sieht eine gestärkte Verbindung zwischen den evangelischen Kliniken, Evangelische Huyssens-Stiftung, Knappschafts-Krankenhaus und Evangelisches Krankenhaus Essen-Werden. Wo bislang an jeder Klinik eigenständig gekocht wurde, werden die Speisen in Zukunft an einem Ort gebündelt zubereitet. "Für Leib und Seele ist also gut gesorgt", so Greve.

 

 

Die KEM gehören zu den letzten Essener Kliniken, die die Zubereitung der Gerichte nicht aus der Hand geben. Und mehr noch: Mit dem modernen "Cook and Chill"-Verfahren wird der Garprozess kurz vor Abschluss unterbrochen, die Speisen heruntergekühlt, um die Zubereitung kurz vor der Ausgabe in der Klinik zu finalisieren; hoher Nährwert und intensiver Geschmack sind damit gewährleistet. Die komplexen Produktionsprozesse zur Speisenzubereitung wirken sich unmittelbar auf die Qualität aus. Das von Hygiene-Instituten empfohlene Verfahren bietet auch größtmögliche Flexibilität und Unabhängigkeit bei der Auswahl frischer, regionaler und vollwertiger Speisen und Produkte.