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Tel.: 0201 174-25601

Leistungen und Angebote

Spektrum

Was bietet das Institut für Naturheilkunde, Traditionelle Chinesische und Indische Medizin seinen Patienten?


Im ambulanten Bereich wird die Vorsorge (Gesundheitsberatung) sowie die Behandlung akuter (z.B. akute Rückenschmerzen), subakuter (z.B. Migräne im Intervall) und chronischer Erkrankungen vorgehalten. Ein reichhaltiges Kursprogramm (Qigong, Ernährung, Stressbewältigung, etc.) und umfangreiches Informationsmaterial (Selbsthilfestrategien etc.) für die Zeit während oder nach der Behandlung ergänzt das Gesamtkonzept und erleichtert den Übergang in den Alltag. In der Regel werden in unserem Institut Patienten behandelt, die seit längerer Zeit ohne entsprechende Besserung konventionell behandelt wurden oder Patienten, bei denen unter der konventionellen Behandlung Nebenwirkungen aufgetreten sind.


Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Erkrankungen aus dem internistischen, konservativ gynäkologischen und orthopädischen sowie neurologischen Bereich (Schmerzerkrankungen).


Insbesondere sind dies:

  • Unterschiedliche Schmerzerkrankungen wie Kopfschmerzen, Schmerzen des Bewegungsapparates wie Rücken- und Gelenkschmerzen, Nervenschmerzen (z.B. nach Gürtelrose) etc.
  • Funktionelle Beschwerden wie Reizdarmsyndrom, Schlafstörungen
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) wie Morbus Crohn und Colities ulcerosa
  • Herz-Kreislauferkrankungen wie Hypertonie (Bluthochdruck), koronare und periphere Gefäßverkalkung
  • Erkrankungen der Atmungsorgane (Asthma bronchiale, COPD, chronisch rezidivierende Infekte der oberen Luftwege)
  • Gynäkologische Beschwerdebilder (schmerzhafte Regelblutung, unerfüllter Kinderwunsch ohne organische Ursache, klimakterischer Beschwerdekomplex alternativ/komplementär zur Hormonersatztherapie, unklare Schmerzsyndrome des kleinen Beckens, usw.)
  • Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis einschließlich der Fibromyalgie
  • Neurologische Erkrankungen wie Zustand nach einem Schlaganfall, Migräne
  • Allergien und Hauterkrankungen wie Heuschnupfen, Neurodermitis

Diagnose

Wie sieht der erste Kontakt aus?


Im Vordergrund steht zunächst einmal das persönliche Gespräch. Dieses Kennenlernen findet im Rahmen eines sogenannten "Erstgespräches" statt.



Im Erstgespräch werden alle wichtigen Informationen und Befunde zu Ihrem Beschwerdebild zusammengetragen und bewertet. Hierzu ist es wichtig alle Unterlagen, die im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung stehen, zum Erstgespräch mitbringen.



Von besonderem Interesse sind neben Ihrer bisherigen Krankheitsgeschichte und den bisher durchgeführten Therapien auch Ihr Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Entspannung, Risikofaktoren, etc.) sowie Ihr psychosoziales Umfeld (Familie, Beruf, Stressfaktoren, etc.).



Für eine Behandlung nach den Richtlinien der Traditionellen Chinesischen Medizin ist zudem die Beurteilung von Puls und Zunge von besonderem Interesse. Am Ende dieses ersten Kontaktes erarbeiten wir für Sie einen Therapievorschlag mit einem definierten Therapieziel.

Behandlung

Wie kann es weitergehen?


Die Behandlung wird zu einem späteren geeigneten Zeitpunkt eingeleitet (z.B. saisonale Allergieproblematik)



oder



Es folgt eine ambulante Behandlung in unserem Institut (z.B. mit Akupunktur bei Rückenschmerzen). Anzahl und Frequenz der Behandlungen werden gemeinsam mit Ihnen geplant. Die endgültige Terminkoordination wird durch unsere Arzthelferin vorgenommen.



oder



Es sind noch weiterführende bzw. ergänzende Untersuchungen durch uns oder/und einen niedergelassenen Arzt notwendig. Im Klinikverbund der Kliniken-Essen-Mitte stehen unseren Patienten sämtliche Diagnostikverfahren zur Verfügung.



oder



Es wird eine tagesklinische Behandlung angeraten. Je nach Indikation (z.B. onkologische Tagesklinik, usw.)


oder


Es wird eine stationäre Behandlung angeraten. Hierzu stehen 54 stationäre Betten vor Ort zur Verfügung.



oder



Teilnahme am Kursprogramm bzw. Anwendung von Selbsthilfestrategien.

 

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Wie sieht die Behandlung aus?


Eine integrative Therapie beinhaltet, dass bisherige Therapiestrategien, falls sie hilfreich sind, in unser Therapiekonzept integriert werden. Wir setzen z.B. notwendige und sinnvolle Medikamente nicht abrupt ab, sondern passen diese im Laufe der Zeit der neuen Situation an.



Die von uns durchgeführten Behandlungen (wie z.B. Akupunktur, Neuraltherapie nach Huneke, Blutegeltherapie, Manuelle Therapie usw. sind Reiz-Reaktionstherapien, d.h. der Organismus erhält einen definierten Reiz und reagiert darauf mit dem Ziel der Beschwerdebesserung. Reizstärke, Reizdauer und Reizfrequenz müssen vom Therapeuten nach Rücksprache mit dem Patienten festgelegt werden.

 

Die Behandlungen finden in unseren Behandlungsräumen in entspannter Atmosphäre statt. Durch eine Schwesternrufanlage ist zu jeder Zeit eine Kontaktaufnahme mit dem Behandlungspersonal möglich. Kommen Sie nach Möglichkeit nicht gehetzt zu Ihren Terminen. Vor und nach den Therapien besteht die Möglichkeit, ausreichend Flüssigkeit in Form von Tee zu sich zu nehmen. Je nach individuellem Bedarf, in der Regel nach 10 Behandlungen, werden sogenannte "Zwischengespräche" durchgeführt, um den Behandlungsverlauf gegebenenfalls zu optimieren. Ein Abschlussgespräch rundet die Behandlung ab und zeigt Ihnen therapeutische Möglichkeiten und Optionen für die weitere Zukunft auf.