WAS BEDEUTET DIE DIAGNOSE DARMKREBS?

Jahr für Jahr erkranken bundesweit rund 73.000 Menschen an Darmkrebs, eine der am weitesten verbreiteten Tumorerkrankungen - bei Männern und Frauen gleichermaßen. Die Heilungs- und  Überlebenschancen nehmen zu, je frühzeitiger die Erkrankung festgestellt und behandelt wird. Dennoch ist Darmkrebs heute auch dann gut behandelbar, wenn die Erkrankung erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird.

 

 

WIE LÄSST SICH DARMKREBS AM SICHERSTEN BESEITIGEN?

Ein operativer Eingriff ist der sicherste Weg, die Darmkrebs-Erkrankung dauerhaft zu besiegen. Bei ca. drei Viertel aller Patienten folgt direkt auf die Diagnose die Operation, unterstützt durch die moderne Anästhesie und Schmerztherapie. Besonderer Vorteil für die Patienten: Die Chirurgen am DKZ Kliniken Essen-Mitte setzen auf die Minimal Invasive Operations-Methode. Dieses auch als Schlüssellochmethode bezeichnete Verfahren wird bei 70-80 % der Patienten eingesetzt. Kein großer Bauchschnitt, schnelle Heilung, weniger Schmerzen sind nur einige der vielen Pluspunkte. Im weiteren Verlauf kommen dann zusätzliche Maßnahmen zum Tragen. So wird eine Operation - wenn notwendig - auch mit einer Chemotherapie oder Chemound Strahlentherapie beim Rektumkarzinom kombiniert.

WIE WIRD ÜBER DIE THERAPIE ENTSCHIEDEN?

In den vergangenen Jahren sind die Behandlungsmöglichkeiten so vielfältig geworden, dass die optimale Therapie des einzelnen Patienten im Rahmen einer interdisziplinären Expertenkonferenz, der sogenannten Tumorkonferenz, festgelegt werden muss. Sollte keine Heilung mehr möglich sein, können viele Patienten dank einer auf den Einzelnen individuell abgestimmten Chemotherapie in Verbindung mit palliativmedizinischer Betreuung über Jahre hinweg trotz und mit ihrer Tumorerkrankung leben.

WELCHE ARTEN VON DARMKREBS GIBT ES?

Darmkrebs verursacht erst zu einem späten Zeitpunkt Beschwerden und beginnt meist schleichend. Warnsignale, die in jedem Fall einen Arztbesuch notwendig machen, sind Blut im Stuhl sowie krampfartige Bauchschmerzen und verändertes Stuhlverhalten. Auch kann es beim Darmkrebs zu unbemerkten sogenannten Sickerblutungen kommen, was über eine Blutarmut zu allgemeiner Schwäche führen kann. Weitere Anzeichen einer Darmkrebs-Erkrankung können Gewichtsverlust und ein
Verfall der körperlichen Kräfte sein.