Bereich

Geriatrische Tagesklinik

Ansprechpartner

Herr A. Schmiedel

Rufnummer

Tel.: (0201) 174 - 23501

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Schluckstörungen im höheren Lebensalter

Viele Erkrankungen im höheren Lebensalter gehen mit Schluckstörungen, also des "sich Verschluckens" einher (medizinischer Fachbegriff = Dysphagie). So können zB  Schlaganfälle, Parkinson oder Demenzerkrankung zu ausgeprägten Schluckstörungen führen.

 

Diese Schluckstörungen können für die Betroffenen zum Teil erhebliche Folgen haben, die oft folgenschwer unterschätzt werden. So können z. B. wiederkehrende Atemwegsinfekte bis hin zur lebensbedrohlichen Lungenentzündung (Aspirationspneumonie) oder sehr häufig Mangelernährung mit ungewollter Gewichtsabnahme und allgemeiner Kraftlosigkeit im Rahmen einer Schluckstörung auftreten. Auch können sich andere Erkrankungen verstärken und vermehrt mit Komplikationen verlaufen. Daher ist eine genaue Untersuchung und Befunderhebung für die Prognose der Erkrankung von entscheidender Bedeutung.

 

In unserer Klinik führen Ärzte und Logopäden (Schlucktherapeuten)  zusammen mit dem geriatrischen Team eine umfassende Schluckdiagnostik und –therapie durch.  Es beinhaltet die klinische Überprüfung von Dysphagiesymptomen und eine spezielle Schluckdiagnostik. Im Rahmen der sogenannten FEES - Untersuchung (funktionelle endoskopische Evaluation des Schluckaktes) kann der Schluckakt für den Patienten sehr wenig belastend hervorragend beurteilt werden.

 

Schlucktherapeutisch können verschiedene Kostformen und Essregeln erprobt werden oder spezielle Schluckübungen trainiert werden.

 

Das Schlucken: Ein komplizierter Akt