Bereich

Anästhesiologie, Intensiv- und Schmerztherapie

Ansprechpartner

Sekretariat Frau Resing

Rufnummer

Tel.: +49 (0) 201 174-31001

Fax: +49 (0) 201 174-31000

Patienteninformationen

Sie als Patient begegnen der Anästhesie schon früh im vorstationären oder ambulanten Bereich, wenn es um die Aufklärung über eine anstehenden Narkose geht.

Wir legen großen Wert darauf, das Aufklärungsgespräch unmittelbar nach OP-Terminvergabe in unserem speziellen Prämedikationsambulanzbereich oder einem abgeschlossenen Bereich der OP-Ambulanz mit Ihnen zu führen.

Prämedikation bedeutet eigentlich die Gabe von beruhigenden Medikamenten vor der Operation, wird aber in der modernen Anästhesie als gründliches und umfassendes Aufklärungsgespräch verstanden, in dem die eigentliche Medikamentenverschreibung nur noch einen kleinen Teil ausmacht.
Dieses Gespräch sollte in ruhiger Atmosphäre und frei von Druck und Eile stattfinden.

Hier haben Sie die Möglichkeit, den Anästhesisten zu allen narkoserelevanten Problemen zu befragen.

Besonders häufige Fragen stellen sich zu den Bereichen Nüchternheit, Beruhigungsmitteln vor der Operation und Wiedererlangung der Verkehrsfähigkeit.

Nüchternheit

Heutzutage wird keine totale Nahrungs- und Flüssigkeitskarenz vor der Operation mehr erwartet.

Bis zu zwei Stunden vor der Operation sind geringe Mengen an klarem Wasser erlaubt. Fruchtsäfte, Kaffee oder Tee sollten so unmittelbar vor OP-Beginn nicht mehr zugeführt werden, da sie die Magensaftsekretion anregen und der Aspiration von saurem Magensaft bei Narkoseeinleitung Vorschub leisten können.

Das Verzehren von fester Nahrung ist bis zu sechs Stunden vor OP-Beginn nur noch in kleinen Mengen erlaubt. Auch hier kann die Zuführung zu großer Mengen unmittelbar vor Op-Beginn zu dem gefährlichen Verschlucken, der sogenannten Aspiration, führen.

Rauchen

Rauchen unmittelbar vor der Operation oder auch am Morgen der Operation sollte vermieden werden, da es zur Verfälschung von Messwerten führt und die Lungenverschleimung während der Operation und Narkose unnötig provoziert.

Verkehrsfähigkeit

Verkehrsfähigkeit ist prinzipiell nach allen Eingriffen in Narkose, ob kurz oder lang, ambulant oder stationär, am Tage der Operation nicht gegeben.

In den Merkblättern, die Sie besonders bei ambulanten Operationen überreicht bekommen, wird hierauf auch besonders hingewiesen.

Bitte sorgen Sie dafür, dass eine Fahrgelegenheit nach der Operation geschaffen wird. Hierzu stehen öffentliche Verkehrsmittel, Taxen oder Verwandte und Bekannte zur Verfügung.