Bereich

KEK

Ansprechpartner

Frau Dr. Kloke

Rufnummer

Tel.: 0201/174-24364

Bereich

KEK

Ansprechpartner

Frau Reich

Rufnummer

Tel.: 0201/174-24364

Leitlinien

Was wollen wir?

Die Erstellung von Leitlinien wird allgemein als wichtige Aufgabe eines KEK angesehen. Auch in der Satzung des KEK der KEM wird als Aufgabe II die Entwicklung von ethischen Leitlinien und internen Verfahrensbeschreibungen definiert. Die Mitglieder des KEK möchten in diesen Leitlinien einerseits zu wichtigen ethischen Themen eines Krankenhauses Stellung nehmen. Eine Leitlinie soll aber andererseits für jeden Mitarbeiter der KEM "Leitschnur" sein, an der er sich orientieren und auf die er sich berufen kann. Sie dient damit der Vereinheitlichung von Vorgehensweisen an den KEM und damit als ethische Basis für den Umgang mit Patienten und miteinander.


Nach welcher Methode werden Leitlinien erstellt?

Die Erstellung von Leitlinien folgt einem festgelegten Prozess. Die Mitglieder des KEK formulieren selbst oder übernehmen von Mitarbeitern der KEM Themen, die für eine ethische Leitlinie sinnvoll erscheinen. Die Themen werden zeitlich priorisiert und anschließend an die AG Leitlinien zur Bearbeitung übergeben. Die AG Leitlinien erstellt einen Entwurf auf dem Boden bereits akzeptierter Leitlinien (z.B. von nationalen und internationalen Fachgesellschaften), der Fachliteratur zum jeweiligen Thema und gesetzlicher Bestimmungen (z.B. Gesetz zum Umgang mit Patientenverfügungen). Der Entwurf wird im Plenum des KEK diskutiert, ggf. geändert und schließlich als Leitlinie verabschiedet. Die Leitlinie wird dann der Geschäftsführung der KEM vorgelegt. Nach deren Genehmigung durch die Geschäftsführung wird die Leitlinie allen Mitarbeitern bekannt gegeben und sie ist damit für jeden Mitarbeiter verbindlich.

 

 

 

 

 

Kleine ethische Anfrage ("Kummerkasten")

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit nunmehr drei Jahren gibt es das Klinische Ethikkomitee an den Kliniken Essen-Mitte (KEK an KEM). Ebenso lang besteht unsere Anfrage "Kleine ethische Anfrage" ("Kummerkasten"). In diesen drei Jahren gab es immer einmal Kollegen, die gegangen oder auch neu hinzugekommen sind.
Daher wollen wir uns als Arbeitsgruppe des KEK noch einmal bei allen auf diesem Wege kurz vorstellen.

 

Was wollen wir?

Wir stehen als Gesprächspartner zur Verfügung für Mitarbeiter(innen), die einen Wertekonflikt wahrnehmen. Dabei kann der Betroffene in einem vertraulichen Gespräch mit einem von uns einen Zuhörer finden, die Sach- und Gefühlslage für sich beleuchten und konkretisieren. Gemeinsam kann über Lösungswege nachgedacht werden. Wenn es nötig ist, helfen wir dabei, weitere Ansprechpartner für die Problemlösung zu finden (Einzelfallberatung des KEK, MAV, Vertrauensperson in der Abteilung etc.).

Wir geben "Hilfe zur Selbsthilfe", nehmen also - im Unterschied zur Einzelfallberatung oder zum Ethikkonsil - keine Moderatorenfunktion ein und führen keine Gespräche mit anderen Konfliktparteien. Die Gesprächsinhalte werden selbstverständlich vertraulich behandelt, wobei sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe bei Bedarf untereinander austauschen und sich gegenseitig unterstützen.

 

Wie sind wir erreichbar?

Jeder(r) Mitarbeiter(in) ist herzlich eingeladen, einen von uns direkt anzusprechen und kurzfristig einen Termin zu vereinbaren - Telefonnummern und E-Mail-Adressen siehe unten.
Wir freuen uns, wenn wir helfen können.

Für das Knappschaftskrankenhaus:

Nicole Reich Telefon 22035
n.reich(at)kliniken-essen-mitte.de

Sabine Lueckerath Telefon 30301
s.lueckerath(at)kliniken-essen-mitte.de


Für die Evang. Huyssens-Stiftung:

Susanne Stevens Telefon 24035
s.stevens(at)kliniken-essen-mitte.de

Hermann Kerscher Telefon 25311
h.kerscher(at)kliniken-essen-mitte.de

 

Für das Evang. Krankenhaus Essen-Werden:

Prof. Dr. Peter Reimer Telefon 0201 4089 - 27001
p.reimer(at)evk-werden.de

 

 

 

 

Ethische Fallbesprechung

Was wollen wir?

 

Ziel einer ethischen Fallbesprechung ist es, betroffenen Menschen in ethischen Krisensituationen zur Beratung zur Verfügung zu stehen. Sie findet mit all den Personen statt, die mit der Behandlung eines Patienten befasst sind, wenn es bezüglich der weiteren Behandlung Unklarheiten gibt. Sie bezieht sich auf einen konkreten Fall mit einer konkreten Fragestellung.

 

Die ethische Fallbesprechung soll bei der Entscheidungsfindung über die weitere Therapie bei kritisch kranken Patienten in ihrer aktuellen Situation beraten. Alle an der Therapie Beteiligten wollen sicherstellen, weiterhin im Sinne des Patienten zu handeln.